"Sie werden es mögen", sagte Eckener, als er an Max Gründ vorbeiging, der seinen schwarzen Ledermantel seit Beginn der Fahrt nicht abgelegt hatte.
Gründ antwortete nicht. Er war schlechter Laune. In dem Gestank seines Zimmer hatter er sehr wenig geschlafen.
Kapitän Lehmann seinerseits war ein wenig beruhigt. Letzten Endes hatte Eckener das Lufschiff in einer vernünftigen Entfernung zum Vulkan angehalten. Es bestand keine unmittelbare Gefahr.
Jetzt, mit ausgeschalteten Motoren und Lichtern, herrschte im Zeppelin absolute Stille. Man wartete auf das Ereignis. Einige Minuten vergingen im Dunkel, nur unwesentlich gestört durch die launigen Bemerkungen des dicken Sängers.
Als der Vulkan schließlich Flammen spuckte und ein großes "Ooooh" im ganzen Schiff erklang, hätte man oben, aufrecht auf dem Rücken des Zeppelins, unter dem Sternenhimmel Vangos rot angestrahlte Gestalt sehen können.
Timothée de Fombelle: Vango - Zwischen Himmel und Erde. Bd. 1. Hildesheim: Gerstenberg 2011, S. 144
























